Magdeburg (dpa) l In Sachsen-Anhalt steigt die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle weiterhin langsam. Am Wochenende meldeten die Gesundheitsämter zwölf neue Fälle, wie das Sozialministerium am Montag in Magdeburg mitteilte. Je drei positive Tests gab es demnach im Kreis Wittenberg und im Saalekreis.

Die Großstädte Magdeburg und Halle melden jeweils zwei neue Nachweise, in Dessau-Roßlau sowie im Kreis Salzwedel wurde eine Infektion registriert. Am Freitag hatten die Gesundheitsämter im Vergleich zum Vortag 15 neue Fälle gemeldet, am Donnerstag neun und am Mittwoch ebenfalls 15.

In den vergangenen sieben Tagen wurden in Sachsen-Anhalt laut Robert Koch-Institut insgesamt 56 Corona-Infektionen nachgewiesen. Im etwa ebenso bevölkerungsreichen Thüringen waren es im gleichen Zeitraum 70, im doppelt so großen Sachsen 75. Bundesweit gab es in der vergangenen Woche demnach knapp 7100 neue Corona-Fälle.

Seit Beginn der Corona-Pandemie steckten sich 2129 Menschen in Sachsen-Anhalt nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 an. Knapp 1970 Betroffene gelten Schätzungen zufolge als genesen – ihr Anteil liegt bei fast 93 Prozent. Die Zahl der positiv auf Corona getesteten Menschen, die gestorben sind, bleibt unverändert bei 64.

Nach Einschätzung des Sozialministeriums sorgen Urlauber, die von Reisen zurückkehren, für das Einschleppen neuer Fälle. Die Entwicklung führe dazu, dass es an vielen verschiedenen Orten im Land neue, voneinander unabhängige Fälle gebe, die zu Infektionsherden führen könnten, wenn sie nicht schnell erkannt würden.