Halle (vs) l Am Dienstag (11. August) traf eine Streife der Bundespolizei gegen 10 Uhr am Hauptbahnhof in Halle auf eine dreißigjährige Frau. Unübersehbar trug diese auf ihrem Unterarm ein etwa zehn mal zehn Zentimeter großes eingebranntes Hakenkreuz.

Wie die Polizei mitteilt, wurde sie daraufhin wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen kontrolliert. Die Frau war nicht bereit ihre Personalien anzugeben, sodass sie auf die Wache der Bundespolizei mitgenommen wurde. Damit, dass von dem Hakenkreuz auf ihrem Unterarm ein Foto zur Beweissicherung gemacht werden sollte, war sie nicht einverstanden und wehrte sich heftig mit körperlicher Gewalt gegen diese Maßnahme.

Zudem wurde bei der Frau eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden und ihr Aufenthaltsort wurde von der Staatsanwaltschaft Bochum wegen eines Betrugsdeliktes ermittelt. Letztere wurde über den Aufenthaltsort der Frau benachrichtigt.

Nach dem Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte die 30-Jährige ihren Weg fortsetzen. Sie wird sich zusätzlich wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln.