Preise für baureife Grundstücke im Corona-Jahr 2020 gesunken

Von dpa
Euro-Geldscheine liegen auf einem Tisch.
Euro-Geldscheine liegen auf einem Tisch. Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Halle - Die Preise für baureife Grundstücke sind im Corona-Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Zahlten Käufer 2019 für den Quadratmeter baureifes Land noch durchschnittlich 52,19 Euro, so waren es im vergangenen Jahr 45,64 Euro, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Halle mitteilte. Rohbauland - also als Bauland ausgewiesene, aber noch nicht erschlossene Grundstücke - kostete im vergangenen Jahr pro Quadratmeter durchschnittlich 17,87 Euro, 2019 waren es 18,72 Euro gewesen.

Wie die Statistiker weiter mitteilten, wechselten im vergangenen Jahr fast 2800 unbebaute Grundstücke den Besitzer, gut 220 weniger als im Jahr zuvor. Baureifes Land hatte mit etwas mehr als 90 Prozent der Käufe den größten Anteil an der Statistik der Kaufwerte für Bauland. In Halle wurde für baureifes Land im Schnitt 175,52 Euro für den Quadratmeter erzielt, in Magdeburg 125,93 Euro und in Dessau-Roßlau 66,31 Euro.

Die höchsten Preise pro Quadratmeter baureifes Land in den Landkreisen wurde in der Börde mit 52,49 Euro verzeichnet, gefolgt vom Saalekreis mit 52,42 Euro. Am günstigsten war der Eigentumswechsel im Landkreis Stendal mit 23,27 Euro, im Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit 23,87 Euro und im Altmarkkreis Salzwedel mit 24,52 Euro.