Wirtschaft

Warum im Kfz-Handwerk Streiks drohen

07.06.2021, 14:28
Auch in Sachsen-Anhalt drohen in Betrieben des Kfz-Handwerks in den kommenden Tagen Warnstreiks.
Auch in Sachsen-Anhalt drohen in Betrieben des Kfz-Handwerks in den kommenden Tagen Warnstreiks. Foto: ProMotor/T. Volz

Magdeburg - dpa/vs

Autofahrer müssen sich in den nächsten Tagen auf Warnstreiks im Kfz-Handwerk einstellen. Gestern begannen von der IG Metall organisierte Streiks in niedersächsischen Händler- und Werkstattbetrieben von VW, BMW, Mercedes-Benz und MAN; in den kommenden Tagen sollen sie auf Sachsen-Anhalt ausgeweitet werden. Die Gewerkschaft fordert vier Prozent mehr für die Beschäftigten in beiden Bundesländern. Auch die Qualität der Ausbildung solle verbessert werden.

In der aktuellen Tarifrunde hätten die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt, kritisierte die Gewerkschaft. Eine „Nullnummer“ sei jedoch inakzeptabel, so IG-Metall-Verhandlungsführer Markus Wente.

Coronabedingte Schließungen hatten etliche Kfz-Betriebe zuletzt hart getroffen. Manche verdienten inzwischen aber auch wieder relativ gut, zum Beispiel wegen des anziehenden Geschäfts mit Gebrauchtwagen und E-Fahrzeugen.