Rund zwei Dutzend Jungrinder entlaufen zum zweiten Mal
Arendsee (dpa/sa) - 25 junge Rinder halten den Altmarkkreis Salzwedel bereits zum zweiten Mal binnen weniger Tagen in Atem. Erst machten die Tiere sich aus dem Staub, als ihr Transporter am Montag bei Arendsee auf die Seite kippte. Feuerwehrleute und Landwirte fanden die Rinder in der Feldmark und brachten sie auf eine Koppel. Von dort büxten die 25 Jungtiere dann nachts erneut aus "und sind derzeit flüchtig", wie der Kreis am Mittwoch mitteilte. Verkehrsteilnehmer in der Region Arendsee wurden gebeten, vorsichtig zu fahren.
Der Tiertransporter sollte am Montag insgesamt 75 Jungrinder aus Mecklenburg-Vorpommern zu einem Betrieb im Süden des Altmarkkreises bringen. Bei Seitenwind und Nässe kam der Lastwagen von Straße ab, der Fahrer wurde leicht verletzt. Drei Tiere wurden bei dem Unfall getötet, vier weitere verletzt. Die restlichen Tiere in einen nahe gelegenen Stall gebracht.