1. Startseite
  2. >
  3. Sachsen-Anhalt
  4. >
  5. Energiekosten: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff gegen höheren CO2-Preis

Energiekosten Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff gegen höheren CO2-Preis

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat die von der Bundesregierung geplante schnellere Anhebung des CO2-Preises kritisiert.

Von Michael Bock Aktualisiert: 11.08.2023, 12:18
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) lehnt die Pläne der Bundesregierung ab.
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) lehnt die Pläne der Bundesregierung ab. Foto: Jan Woitas/dpa

Magdeburg - Haseloff sagte am Donnerstag der Volksstimme: „So richtig eine CO2-Bepreisung als marktwirtschaftliches Instrument ist, so falsch ist eine Preiserhöhung um über 30 Prozent zum jetzigen Zeitpunkt. Dies gilt besonders, da die Einführung des von der Bundesregierung versprochenen Klimageldes nicht in Sicht ist.“

Dringend erforderlich wäre ein stimmiges Gesamtkonzept mit der Verzahnung von Klimaschutz und Energiepolitik, betonte Haseloff. „Hohe Energiepreise belasten Wirtschaft und private Haushalte. Speziell die hohen Strompreise schaden dem Wirtschaftsstandort Deutschland. Ziel sollte daher eher eine Senkung der Energiepreise sein.“

Die geplante Anhebung des CO2-Preises hat Folgen für Autofahrer. Laut Außenhandelsverband für Mineralöl und Energie würden Benzin und Diesel um etwa vier Cent pro Liter teurer.