Magdeburg (dpa) l Das Trinkwasser in Sachsen-Anhalt wird jetzt noch genauer auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Mit neuer, etwa 350.000 Euro teurer Analysetechnik könnten die Proben aus allen Landesteilen nun auf 50 Wirkstoffe überprüft werden, sagte die Dezernatsleiterin für Umwelt- und Wasserhygiene im Landesamt für Verbraucherschutz, Uta Rädel, am Mittwoch in Magdeburg. Dort stellte das Landesamt seinen Jahresbericht vor.

Von rund 8000 Trinkwasserproben bislang in diesem Jahr habe keine einen Grenzwert überschritten. Pflanzenschutzmittel, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden, können ins Grundwasser und auch ins Trinkwasser gelangen. Trinkwasser gilt als das am besten überwachte Lebensmittel.