Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt steigt leicht auf 1,3

Von dpa
Eine wissenschaftliche Mitarbeiterin hält Coronavirus-Testproben in der Hand.
Eine wissenschaftliche Mitarbeiterin hält Coronavirus-Testproben in der Hand. Peter Steffen/dpa/Archivbild

Magdeburg - In Sachsen-Anhalt hat das aktuell geringe Corona-Infektionsgeschehen etwas zugelegt. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies am Donnerstagmorgen 1,3 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und Woche aus. Zuvor hatte der Wert gut eine Woche bei 1,0 gelegen. Binnen 24 Stunden wurden den Angaben zufolge 16 neue Infektionen gemeldet. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gab es nicht.

Die Zahl der Kreise mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von null geht weiter zurück. Am Donnerstagmorgen galt das noch für vier Landkreise und die kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau. Im Laufe der vergangenen Tage waren es bis zu 8 der 14 Landkreise und kreisfreien Städte gewesen.

Sachsen-Anhalt ist damit nach Mecklenburg-Vorpommern (1,0) das Bundesland mit dem zweitgeringsten Infektionsgeschehen in Deutschland. Für Sachsen wurde der Wert am Donnerstagmorgen mit 1,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und Woche angegeben. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz betrug laut RKI 5,2. Binnen 24 Stunden wurden demnach 970 neue Corona-Fälle und 31 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet.