Halle (dpa) l Im Jahr 2000 arbeiteten die erwerbstätigen Menschen im Schnitt noch 1564 Stunden, 2017 waren es jüngsten Zahlen zufolge 1421 Stunden jährlich, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Damit liege die Pro-Kopf-Arbeitszeit aber immer noch über dem Bundesschnitt von 1360 Stunden.

Innerhalb Sachsen-Anhalts gibt es große Unterschiede bei den geleisteten Arbeitsstunden. Den höchsten Wert erreichten die Erwerbstätigen im Jerichower Land mit 1446 Stunden, im Saalekreis wurden den Statistikern zufolge 1441 Stunden und in der Börde 1440 Stunden erreicht.

Die geringsten Pro-Kopf-Arbeitszeiten wurden für Halle (1387 Stunden) und Magdeburg (1402 Stunden) sowie für den Landkreis Mansfeld-Südharz (1413 Stunden) errechnet. Die Statistiker erklärten, dass die Spannweite der Arbeitszeiten sei durch die Wirtschaftsstruktur der Kreise bedingt. Die durchschnittlich geleistete Arbeitszeit sei dort höher, wo es weniger Minijobs und Teilzeitbeschäftigung gibt.

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