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Rückblick Staunenswerte Tiergeschichten 2021 mit Kaninchen, Rabe, Elefant & Co.

Tiere und ihre überraschenden Geschichten sorgen regelmäßig für Erheiterung und Staunen. Dabei erweist sich wohl fast jede Rasse als geeignet, um medial auftrumpfen zu können.

Von Sabrina Gorges, dpa Aktualisiert: 29.12.2021, 06:32
Eine gut drei Meter lange Würgeschlange hat im Juli sein Privatdomizil in Haldensleben gegen die Freiheit getauscht und ist geflüchtet.  (Symbolfoto)
Eine gut drei Meter lange Würgeschlange hat im Juli sein Privatdomizil in Haldensleben gegen die Freiheit getauscht und ist geflüchtet. (Symbolfoto) Foto: Klaus Dahms/Kreis Coesfeld/dpa

Magdeburg/dpa - Abseits der alltäglichen Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Kultur sorgen Tiere aller Art immer wieder für Schmunzler und Erstaunen. Sieben dieser tierischen Meldungen aus 2021 hat die Deutsche Presse-Agentur zusammengetragen.

LIEBESTOLLE ZWERGKANINCHEN

Äußerst verdächtige Klopfgeräusche auf einem Gelände in der Lutherstadt Wittenberg haben im Januar erst Anwohner erschreckt und dann die Polizei auf den Plan gerufen. Waren da etwa Einbrecher am Werk? Die zu nächtlicher Stunde angerückten Beamten „überführten“ lediglich ein paar liebestolle Zwergkaninchen.

RABE HÜPFT ZUR POLIZEI

Schnelle Hilfe für seinen verletzten Flügel bekam im Februar ein Rabe bei der Polizei in Haldensleben. Der clevere Vogel war dafür eigens auf den Revierhof gehüpft, um sein Malheur zur präsentieren und Hilfe zu erbeten. Und die kam prompt. Rudi, wie der Rabe kurzerhand getauft wurde, wurde von einer Polizistin eingefangen und zu einem Tierarzt gebracht.

RANDALIERENDER MARDER

Eine Spur der Verwüstung hat ein Marder im Februar in einem Haus in Bobbau um Landkreis Anhalt-Bitterfeld hinterlassen. Wohl über den Dachboden war das Tier in den Wohnraum gelangt, um dort in Abwesenheit der Bewohner umgehend das Licht einzuschalten und ordentlich zu randalieren. Die Polizei schloss einen Einbruch schnell aus - hatte der längst geflüchtete Marder doch eindeutige Spuren hinterlassen.

POLIZISTIN ALS HILFSSCHÄFERIN

Weil gut einhundert Schafe im Mai in Dessau-Roßlau lieber auf der Straße liefen statt auf der Weide zu grasen, ist eine Polizistin kurzerhand zur Hilfsschäferin geworden. Sie hütete die von der Straße heruntergetriebenen Paarhufer nahe der Jonitzer Mühle auf einer Wiese, bis der Schäfer eintraf.

PYTHON AUF ABWEGEN

Eine gut drei Meter lange Würgeschlange hat im Juli sein Privatdomizil in Haldensleben gegen die Freiheit getauscht und ist geflüchtet. Nach dem entwichenen Netzpython startete umgehend eine lange, aufwendige und erfolglose Suche, vor allem am und im Flüsschen Ohre. Im August wurden alle Maßnahmen gestoppt - im September wurde das Schlangentier dann zufällig in einem Haldensleber Keller lebend gefunden und gerettet.

ELEFANT DEMOLIERT AUTOS

Ein allzu wildes Spiel mit einem Autoreifen hat ein Elefant im Oktober im Zoo in Halle getrieben. Übermütig schleuderte der Dickhäuter den Reifen umher - und der flog irgendwann über eine Mauer des Außengeheges und demolierte zwei parkende Autos.

GREIFVOGEL AUF DER AUTOBAHN

Glück im Unglück hatte im Oktober ein verletzter Bussard auf der A2 bei Eilsleben. Erst war der an der Mittelleitplanke kauernde Vogel Autofahrern aufgefallen, dann rückten Polizisten zur Hilfe an. Sie holten das Tier von der Schnellstraße und übergaben es einem Falkner, der ihn erst einmal aufpäppelte.