Gardelegen/Wittenberg l Zwei tödliche Unfälle überschatten das Wochenende in Sachsen-Anhalt. Dabei kamen zwei Kinder ums Leben. Das erste Unglück ereignete sich am Samstagnachmittag in Gardenlegen (Altmarkkreis Salzwedel). Hier war gegen 16.35 Uhr ein vierjähriger Junge von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Die Unglücksstelle, rund einen Kilometer vom Bahnhof Gardelegen entfernt, musste rund dreieinhalb Stunden gesperrt werden. Die Polizei ermittelt nun wie es zu dem Unfall kommen konnte.

"Nach bisherigem Ermittlungsstand handelt es sich um ein Unfallgeschehen", heißt es in der Mitteilung zum Fall in Gardelegen. Die Eltern des Jungen seien in der Nähe gewesen und hätten bereits nach dem vermissten Kind gesucht. Die Gleise auf der Bahnstrecke Wolfsburg-Berlin seien zügig von Wohnsiedlungen in der Nähe erreichbar, sagte ein Sprecher.

Eine weitere Tragödie ereignete sich am Sonntagvormittag gegen 9.55 Uhr bei Wittenberg (Landkreis Wittenberg). Auf einem Grundstück in Apollensdorf-Nord war ein Junge in einen Gartenteich gestürzt. Familienangehörige die den Unfall bemerkt hatten, zogen das Kind aus dem Teich und versuchten dieses zu reanimieren. Das zweijährige Kind verstarb jedoch noch am Unfallort. Die Polizei hat nun ein Todesursachenermittlungsverfahren eingeleitet.