Staßfurt/Calbe l Zu einem Unfall war es in der Nacht zu Montag gegen 1 Uhr auf der Autobahn 14 zwischen Staßfurt und Calbe gekommen. Aufgrund der Bergungsarbeiten war die A14 bis 13 Uhr in Richtung Magdeburg gesperrt.

Fahrer im Krankenhaus

Kurz nach Mitternacht war ein Sattelschlepper von einem Lkw hinter der Ausfahrt Staßfurt gestreift worden. In der Folge hatte der Sattelschlepper Feuer gefangen. Der Fahrer konnte sich leicht verletzt aus seinem Fahrerhaus in Sicherheit bringen und wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Im Vorfeld war vom Schwerlasttransporter ein Reifen geplatzt, erklärte die Polizeidirektion Nord. Im Zuge dessen steuerte der Schwerlast-Fahrer auf dem Standstreifen und wollte die A14 verlassen. Etwa 500 Meter vor der Anschlussstelle Calbe erkannte der Fahrer des Lkw die Situation zu spät und ist auf den Schwertransporter aufgefahren. Er streifte die linke Fahrzeugseite, worauf sein Sattelzug ins Schleudern geriet und sich quer zur Fahrbahn aufstellte. Der Sattelzug ging sofort in Flammen auf.

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180.000 Euro Schaden

Beim Eintreffen der Autobahnpolizei stand der Lastkraftwagen komplett in Flammen. Die Feuerwehren aus Staßfurt, der Südlichen Börde, Brumby, Neugattersleben und Nienburg rückten mit 69 Feuerwehrleuten aus. Den Schaden bezifferten die Beamten vor Ort auf 180.000 Euro.

Lkw- und Auto-Fahrer wurden über Neugatterslebenn und Brumby umgeleitet. Während der Verkehr in Richtung Halle lief, staute es sich in Richtung der Landeshauptstadt Magdeburg. Ortskundige Kraftfahrer wurden gebeten, die Unfallstelle weiträumig zu umfahren.

Probleme bei der Bergung

Nach Angaben von Christoph Krause von der Bergungsfirma sollten die Arbeiten bis in die Mittagsstunden andauern. Der ausgebrannte Lkw konnte zwar geborgen und abtransportiert werden - anders war es aber beim Schwerlasttransporter. "Wir leisten hier Schwerstarbeit und haben ein Rieseproblem mit dem Transport", erklärte Krause: "Alle Reifen wurden zerstört und diese müssen nun wechseln."

Während des Unfalls schob sich nämlich der Auflieger in die Zugmaschine. Zudem wurden die Bergungsarbeiten durch den eingsetzten Regen beeinträchtigt. Außerdem hatte der Schwerlasttransporter ein Industriegummiförderband geladen, was die Bergung auch noch verkomplizierte. Die Polizieidirektion Sachsen-Anhalt Nord rechnete mit einer Sperrung bis mindestens 13 Uhr, da ein Spezialkran und ein Sattelauflieger für Tonnagen angefortert werden muss.

Seit 13 Uhr freie Fahrt

Die Polizei sollte mit ihrer Einschätzung recht behalten. Gegen 13 Uhr wurde die Autobahn 14 nach der Bergung wieder für den Verkehr freigegeben.