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Viele Spenden für Bahnhofsmissionen in der Corona-Krise

14.06.2020, 08:02

Magdeburg/Halle (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt haben Bahnhofsmissionen vor allem zu Beginn der Corona-Krise viel Zuwendung erfahren und reichlich Spenden bekommen. "Es war unbeschreiblich, wie viele Unternehmen, Institutionen und Privatleute uns unterstützt haben und es immer noch tun", sagte der Leiter der Ökumenischen Bahnhofsmission Magdeburg, Florian Sosnowski, der Deutschen Presse-Agentur. "Das reicht von Geldspenden, über Lebensmittel bis hin zu neuen Sachen für unsere Kleiderkammer." Am Anfang seien vor allem Lebensmittel gekommen. "Die Restaurants mussten schließen und hatten die Lager voll."

Ähnlich war es eigenen Angaben zufolge in der Bahnhofsmission Halle. "Wir sind sehr zufrieden damit, wie wir in der schwersten Zeit unterstützt worden sind", sagt Leiterin Heike Müller. "Vor allem Privatpersonen haben viel gegeben." Weitere Bahnhofsmissionen gibt es landesweit in Halberstadt, Stendal, Dessau und Bitterfeld. Bundesweit gibt es laut Verein Bahnhofsmission Deutschland rund 100.

Bahnhofsmission Magdeburg

Bahnhofsmission Halle