Magdeburg (dpa) l Der Februar verabschiedet sich in Sachsen Anhalt, Sachsen und Thüringen mit frühlingshaften Temperaturen. Ab Donnerstag sinken sie allerdings nach und nach, wie der Deutsche Wetterdienst am Dienstag mitteilte. Auf der Skala heißt es dann statt "ungewöhnlich mild" nur noch "sehr mild". "Für die Jahreszeit bleibt es aber zu warm", sagte Meteorologe Florian Engelmann. Normal seien im Februar Temperaturen von weniger als 10 Grad und auch Frost gehört zur Normalität.

Am Dienstagmittag war Schwarzburg in Thüringen mit 17,2 Grad Celsius der wärmste Ort in den drei Bundesländern. Der bisherige Rekord hatte dort 2008 bei 15 Grad gelegen, allerdings war er in der vergangenen Woche mit 18,6 Grad schon getoppt worden. In Sachsen Anhalt hießen die Spitzenreiter zur Mittagszeit Quedlinburg (15,2 Grad) und Wernigerode (15,1). In Sachsen und dort vor allem im Osten sorgten Wolken dafür, dass es nicht ganz so mild wurde. In Schkeuditz waren es immerhin noch 13 Grad, in Bad Muskau aber nur 8,0.

Laut Prognose der Meteorologen soll am Mittwoch in Sachsen das "Störfeuer" der Wolken vorbei sein. Dann werden auch dort Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad erwartet. Nächtlicher Frost wurde in Teilen Thüringens und Sachsen-Anhalts erwartet. Die Gefahr einer raschen Schneeschmelze in den Bergen gibt es trotz der Plusgrade nicht, weil trockene Luftmassen eher behutsam mit dem Schnee umgehen. Am Brocken erreichten die Temperaturen am Dienstag 9,7 Grad, der Fichtelberg hüllte sich bei 3,7 Grad in Wolken.