Magdeburg (dpa) l Im ersten Herbstmonat zeigte sich die Sonne 210 Stunden – 66 Stunden mehr als im Durchschnitt in der Referenzperiode von 1961 bis 1990, wie aus einer vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Dienstag hervorgeht. Im Vergleich zum Durchschnittswert aller deutschen Bundesländer schien die Sonne etwa vier Stunden mehr.

Auch die Durchschnittstemperatur lag in Sachsen-Anhalt mit 15,4 Grad rund 1,7 Grad über dem langjährigen Mittel. Die Regenmenge von 50 Litern pro Quadratmeter lag acht Liter über dem vieljährigen Durchschnitt.

Bundesweit prägten laut DWD Trockenheit und viel Sonne das Wetter im September. Bei den Niederschlägen blieb der Monat mit im Schnitt nur knapp 50 Litern pro Quadratmeter etwa ein Fünftel unter dem vieljährigen Durchschnitt. Mit im Schnitt 14,8 Grad war es um 1,5 Grad wärmer als in der Referenzperiode von 1961 bis 1990. Im Vergleich zur wärmeren Periode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung 1,3 Grad.

Nach Angaben des DWD handelt es sich bei den Durchschnittszahlen um vorläufige Werte. Die für die letzten zwei Tage des Monats verwendeten Daten basieren auf Prognosen.