Wieder mehr Normalität in Pflegeheimen in Sachsen-Anhalt

Von dpa
Ein Heimbewohner sitzt in einem Rollstuhl an einem Esstisch.
Ein Heimbewohner sitzt in einem Rollstuhl an einem Esstisch. Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Magdeburg/Wernigerode - Nach harten Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie normalisiert sich das Leben in den Pflegeheimen in Sachsen-Anhalt langsam. Vor allem die Impfungen, aber auch die sinkenden Infektionszahlen im Land sorgen für etwas Entspannung, wie die stellvertretende Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Sachsen-Anhalt, Cornelia Stegemann, sagte. Man habe die Erleichterung richtig gemerkt, so Stegemann, die auch die Seniorenresidenz der Volkssolidarität „Am Eiskellerplatz“ in Magdeburg leitet. Jetzt sei alles im Aufbruch. Sogar Musik- und Sportangebote gibt es wieder in vielen Einrichtungen.

Die Hygienestandards bleiben jedoch weiterhin sehr hoch. Das Betreten der Einrichtungen sei beispielsweise nur mit einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz erlaubt, sagte der Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Sachsen Anhalt, Carlhans Uhle. Außerdem würden die Abstands- und Hygiene-Regeln weiterhin gelten und es gebe noch immer regelmäßige Schnelltests.

Nach Angaben des Landesverwaltungsamts leben derzeit rund 40.000 Menschen in den rund 470 stationären Pflegeeinrichtungen in Sachsen-Anhalt.