Willingmann will Mindestlohn von 10,33 Euro
Magdeburg (dpa/sa) - Wer künftig öffentliche Aufträge übernimmt, soll seinen Beschäftigten mindestens 10,33 Euro pro Stunde zahlen müssen. Diesen Mindestlohn schlägt Wirtschaftsminister Armin Willingmann für die geplante Neuregelung des Vergabegesetzes vor. Jahrelang habe es über die Löhne einen Unterbietungswettbewerb gegeben, sagte der SPD-Politiker am Mittwoch in Magdeburg. Bei öffentlichen Aufträgen sei das Kriterium des wirtschaftlichsten Angebots oft gleich bedeutend mit dem günstigsten. Zudem sollen die Anfangsverfahren vereinfacht werden. Er wolle ein Vergabehandbuch mit Empfehlungen entwickeln. Auf Bundesebene gebe es das bereits.