Wirtschaft im Landesnorden beurteilt Lage als gut
Magdeburg (dpa/sa) - Die Wirtschaft im Norden Sachsen-Anhalts beurteilt ihre gegenwärtige Lage überwiegend als gut. Das geht aus dem Konjunkturbericht der Industrie- und Handelskammer Magdeburg (IHK) für das zweite Quartal 2019 hervor, der am Mittwoch vorgestellt wurde. Lediglich neun Prozent der befragten Unternehmen hätten darin ihre derzeitige Geschäftslage mit schlecht bewertet. 74 Prozent der Befragten hätten angegeben, dass ihre wirtschaftliche Entwicklung auch im laufenden Quartal gleichbleibend gut verlaufen wird.
Vor allem das Baugewerbe berichtete den Angaben zufolge von einer ungebrochenen Nachfrage. Aus der Industrie hieß es, dass die Inlandsnachfrage gestiegen sei und das Geschäft belebt habe. Für die kommenden Monate sei auch mit einer Wiederbelebung des Exports zu rechnen. Der Handel verwies auf eine stabile Geschäftslage mit steigenden Umsätzen.
Als Hauptrisiko für die Konjunktur nannten die Unternehmen den Mangel an Fachkräften. 66 Prozent erkannten hierin die größte Gefahr für eine positive Entwicklung. An zweiter Stelle folgte die Höhe der Arbeitskosten, die den Unternehmen Sorgen machten.
Die IHK Magdeburg vertritt nach eigenen Angaben rund 51 000 vorwiegend kleine und mittlere Unternehmer.