Magdeburg/Berlin (dpa) | Die Zahl der Sozialwohnungen ist in Sachsen-Anhalt um rund 150 gesunken. Zum Jahresende 2018 gab es 3749, wie aus der Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage aus der Linksfraktion hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Auch bundesweit sank die Zahl der Sozialmietwohnungen um rund 42.500, insgesamt gab es zum Jahresende 2018 fast 1,18 Millionen. Bei diesen Wohnungen sind die Mieten staatlich reguliert. Nur Menschen, bei denen die Behörden einen besonderen Bedarf sehen, dürfen dort wohnen. Allerdings fallen Sozialwohnungen nach einer bestimmten Zeit – meist nach 30 Jahren – aus der "Bindung" und können normal am Markt vermietet werden.

"Der Bund muss ein Rettungsprogramm für den Sozialen Wohnungsbau auflegen", forderte die Linken-Wohnungsexpertin Caren Lay. Es brauche 250.000 neue Sozialwohnungen pro Jahr.