Bad Harzburg (dpa/lni) - Nach den extremen Wettersituationen der vergangenen Jahre sollen im Harz Anpassungen an den Klimawandel erforscht werden. Das Projekt "Energie- und Wasserspeicher Harz" werde vom Land mit 1,6 Millionen Euro unterstützt, teilten die Harzwasserwerke am Donnerstag mit. Das Wissenschaftsministerium stellt das Geld demnach in den kommenden drei Jahren aus EU-Fördermitteln bereit.

Das Projekt solle unter anderem Informationen liefern, wie mehr Sicherheit für die Trinkwasserversorgung geschaffen werden kann, sagte der Technische Geschäftsführer der Harzwasserwerke, Christoph Donner. Mit den gewonnenen Daten und Berechnungen soll ermittelt werden, wie die bereits vorhandenen Anlagen der Harzwasserwerke optimiert werden können. Beteiligt sind die Technische Universität Clausthal, die TU Braunschweig sowie die Hochschule Ostfalia zusammen mit den Harzwasserwerken und dem regionalen Versorger Harzenergie.

Das enge Netz an Forschungseinrichtungen im Westharz biete ideale Voraussetzungen, um neue Lösungsansätze zu entwickeln und zukunftsträchtige Ideen zu testen, sagte Staatssekretärin Sabine Johannsen. Als wichtigster Trinkwasserversorger Niedersachsens beliefern die Harzwasserwerke andere Wasserversorger, Stadtwerke und Unternehmen in weiten Teilen des Landes.