Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt hat sich die Zahl der Neuinfizierten mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 190 erhöht. Am Sonntag (Stand: 13.04 Uhr) waren landesweit 5633 Menschen infiziert, wie das Sozialministerium in Magdeburg mitteilte. Demnach hatten die Gesundheitsämter im Land am Wochenende 523 neue Fälle gemeldet - allerdings hatte die Stadt Dessau-Roßlau am Sonntag keine Fälle und der Landkreis Mansfeld-Südharz hatte nur einen neuen Fall gemeldet. Als Grund wurden technische Probleme genannt.

Am Sonntag lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche - landesweit bei 118,33 (Samstag: 123,88). In der Stadt Magdeburg sank der Wert mit 49,25 wieder unter 50. Im Burgenlandkreis fiel der Wert mit 279,01 unter die 300er-Marke, die am Samstag mit 312,56 noch klar überschritten war. Allgemein hat sich das Corona-Infektionsgeschehen im Land am Wochenende weiter abgeschwächt.

Von Samstag auf Sonntag registrierten die Behörden acht Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Seit Beginn der Pandemie sind dem Ministerium zufolge 2000 Menschen an oder mit dem Virus gestorben. 144 Intensiv- und Beatmungsbetten seien mit einem Covid-19-Patienten belegt, 86 von ihnen würden beatmet.

Seit Beginn der Impfungen hätten 57 125 Menschen die erste Spritze und 29 333 bereits die zweite bekommen. Die momentane Quote der Erstimpfungen pro 1000 Einwohner liege bei 26, die der Zweitimpfungen bei 13,4.

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