Halle (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt haben 2017 deutlich weniger Hunde Menschen oder andere Tiere gebissen als in den Jahren zuvor. Für das gesamte Jahr seien 73 Vorfälle registriert worden, 2016 waren es 99, teilte das Landesverwaltungsamt in Halle auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. 2015 wurden noch 109 und im Jahr davor 130 Beißattacken verzeichnet. Bei 37 Angriffen im vergangenen Jahr seien Menschen verletzt worden, aber niemand tödlich. In 36 Fällen waren den Angaben zufolge andere Tiere betroffen, 11 davon starben. Der Behörde zufolge sind im Hunderegister Sachsen-Anhalt aktuell knapp 103 000 Tiere eingetragen.

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