Magdeburg (dpa/sa) - Von der Anzeigenaufnahme bis zum Auftreten: Die Sachsen-Anhalter haben sich im vergangenen Jahr häufiger über die Arbeit der Polizei beschwert. Insgesamt 713 Mal und damit knapp neun Prozent häufiger als noch 2017 machten Bürger ihrem Unmut mit einer Beschwerde Luft. Das geht aus dem Bericht der Zentralen Beschwerdestelle des Innenministeriums hervor, der am Donnerstag veröffentlicht wurden. Den Angaben zufolge waren knapp 14 Prozent der Beschwerden berechtigt.

Ein Blick auf die Gründe für die Beschwerden zeigt: knapp 200 Mal ging es um das Auftreten oder Verhalten der Beamten, rund 100 Mal wurde Untätigkeit beanstandet. Die Anzeigenaufnahme war laut dem Jahresbericht in 75 Fällen Thema, das Notrufmanagement 22 Mal. In 16 Fällen ließen Bürger ihren Dampf über eine Geschwindigkeitskontrolle ab.

Das Beschwerdeverfahren ist kostenfrei. Die Hinweise auf mögliches Fehlverhalten oder nicht korrektes Auftreten, aber auch Lob und Hinweise können laut Innenministerium per Fax, E-Mail, per Post oder auch über das eRevier der Landespolizei eingereicht werden.

Pressemitteilung

Jahresbericht der Zentralen Beschwerdestelle

eRevier der Landespolizei Sachsen-Anhalt u.a. mit der Möglichkeit zu Beschwerde, Dank und Anzeige