Halle (dpa/sa) - Das Landesamt für Verbraucherschutz hat im vergangenen Jahr mehr als 9900 Lebensmittelproben genommen, um sie zu untersuchen. Keime und Rückstände aus Pflanzenschutzmitteln sind ebenso im Fokus wie die Zusammensetzung der Lebensmittel. Wie viele Proben die Experten beanstanden mussten, wollen sie heute in Halle berichten. Sie stellen dort den Untersuchungsbericht zur Lebensmittelsicherheit 2017 vor. Auch Verbraucherschutzministerin Petra Grimm-Benne (SPD) wird erwartet.

Im Jahr 2016 hatten die Prüfer mehr als 10 350 Proben von Lebensmitteln untersucht und rund 1260 davon beanstandeten. Vor allem hatte es sich um Mängel bei der Kennzeichnung gehandelt. Knapp 130 Mal wurde eine irreführende Aufmachung beanstandet, aber auch die Zusammensetzung, die nicht den Vorschriften entsprach. 100 Proben waren als nicht zum Verzehr geeignet aus dem Verkehr gezogen worden.

Jahresberichte Lebensmittelsicherheit von 2005 bis 2016