Magdeburg/Berlin (dpa/sa) - Sachsen-Anhalts Abiturienten bekommen für ihre Abschlussprüfungen dauerhaft Aufgaben aus einem bundesweiten Aufgabenpool. Er sei erfolgreich getestet worden und werde regulär eingeführt, sagte Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner (CDU) der dpa.

Zuvor hatte Tullner sich mit seinen Amtskollegen bei einem turnusmäßigen Treffen in Berlin am Donnerstag auf die dauerhafte Einführung verständigt. Zudem soll das Verfahren dem Beschluss zufolge auf weitere Fächer ausgeweitet werden. Seit vorigem Jahr nutzen die Bundesländer gemeinsame Aufgaben für die Prüfungen in Deutsch, Mathe, Englisch und Französisch. Künftig ist auch ein Pool für die Naturwissenschaften geplant.

"Wir gehen damit einen wichtigen Schritt, um die Vergleichbarkeit des Abiturs dauerhaft sicherzustellen", sagte Tullner. Die Pilotphase sollte eigentlich bis 2021 dauern. Jetzt kürzten die Kultusminister ab und stellen auf Dauereinsatz des gemeinsamen Pools um.