Magdeburg/Laatzen (dpa/sa) - Die Pannenhelfer des ADAC sind im Corona-Jahr 2020 in Sachsen-Anhalt seltener gerufen worden. Die Gelben Engel seien 61 516 Mal zum Einsatz gekommen, teilte der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt am Dienstag mit. Vor allem aufgrund des allgemein geringeren Verkehrsaufkommens seien das rund 12 000 Hilfseinsätze weniger gewesen als 2019. Der einsatzstärkste Tag sei der 2. Januar 2020 gewesen, damals seien 262 Pannen behoben worden. Der Tag mit winterlichen Verhältnissen habe auch bundesweit zu den meisten Einsätzen geführt.

Das häufigste Problem ging wie in den Vorjahren von den Batterien aus. Sie waren in 46,3 Prozent der Fälle die Pannenursache - das sind vier Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor. Der ADAC hält auch das für coronabedingt. Die Autos hätten während der Lockdowns im Frühling und Herbst länger gestanden. Wie in den vorangegangenen Jahren seien auf Platz zwei der Pannenursachen die Motoren und das Motorenmanagement (15,9 Prozent) gelandet. Es folgten sonstige Ursachen wie Karosserie, Lenkung und Fahrwerk (14,2 Prozent).

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