Magdeburg (dpa/sa) - Die neue Möglichkeit einer ausschließlichen Fernbehandlung löst aus Sicht von Sachsen-Anhalts Ärztepräsidentin Simone Heinemann-Meerz kaum Probleme. "Ich glaube, die Erleichterung ist marginal", sagte Heinemann-Meerz der Deutschen Presse-Agentur in Magdeburg. Dadurch würden nicht nennenswert Termine in den Praxen wegfallen, mehr Ärzte gebe es auch nicht. Am kommenden Samstag (3. November) entscheidet die sachsen-anhaltische Kammerversammlung, ob die ausschließliche Fernbehandlung per Internet, Video oder Telefon unter bestimmten Umständen erlaubt. Bisher müssen sich Arzt und Patient dafür kennen.