Stendal/Berlin (dpa/sa) - Nach einem Verkehrsunfall mit einem Verletzten hofft der Stendaler AfD-Bundestagsabgeordnete Matthias Büttner auf ein schnelles Ende des Verfahrens. Büttner begrüße, dass durch die Aufhebung seiner Immunität als Abgeordneter durch den Bundestag nun eine rasche Klärung möglich sei, teilte sein Büro am Mittwoch auf Anfrage mit.

Büttner war im Februar 2017 in einen Unfall auf der Bundesstraße zwischen Magdeburg und Stendal verwickelt. Weil dabei ein Mann verletzt wurde, ermittelte die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Körperverletzung. Zuvor hatte die "Mitteldeutsche Zeitung" über den Fall berichtet.

Ein erster Termin am Amtsgericht Haldensleben im Oktober 2017 war abgesagt worden, weil Büttner nach seiner Wahl in den Bundestag Immunität genoss. Im Juni habe der zuständige Ausschuss des Bundestages beschlossen, die Strafverfolgung in dem Fall zu genehmigen, teilte Büttners Büro weiter mit. Es handele sich um ein Routineverfahren. Ein neuer Gerichtstermin steht nach Angaben eines Sprechers noch nicht fest.

Bericht der "Mitteldeutschen Zeitung"