Halle (dpa/sa) - Bei einer gemeinsamen landesweiten Aktion von Zoll und Ordnungsämtern sind 54 Baustellen in Sachsen-Anhalt auf Schwarzarbeit kontrolliert worden. Dabei fanden die Ermittler rund 50 Hinweise auf Rechtsverstöße oder Unregelmäßigkeiten auf Großbaustellen sowie auf Baustellen von Ein- und Mehrfamilienhäusern, wie das Landesverwaltungsamt am Freitag in Halle mitteilte.

Insgesamt 13 überprüfte Arbeiter konnten keine gültige Arbeitserlaubnis nachweisen. In einem Fall musste ein Mensch wegen einer gefälschten Ausweiskopie an die Polizei übergeben werden. Drei weitere mussten von der Baustelle verwiesen werden, da vor Ort kein Arbeitgeber ermittelt werden konnte. Darüber hinaus gab es in mehreren Fällen den Verdacht darauf, dass der Mindestlohn nicht eingehalten wurde.

Insgesamt kontrollierten rund 100 Mitarbeiter des Hauptzollamtes Magdeburg, verschiedener Ordnungsämter und der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft 365 Personen.