Karow/Mansfeld (dpa) - Die Organisatoren der Jungbullen-Versteigerung in Karow (Landkreis Ludwiglust-Parchim) haben eine positive Bilanz gezogen. "Wir sind sehr zufrieden, die Halle war proppenvoll und alle 52 Zuchtbullen wurden verkauft", sagte Organisatorin Sabine Schmidt vom Zuchtverband RinderAllianz (Woldegk) am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Besonders gefragt waren diesmal Zuchtrinder der Rasse Angus, von denen drei Tiere des Züchters Hartmut Keunecke aus Strasburg (Landkreis Vorpommern-Greifswald) die höchsten Preise mit je 5300 Euro erzielten.

Der Verband vertritt rund 1300 Rinderhalter in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Westbrandenburg. Die insgesamt rund 600 Interessenten kamen aus mehreren Bundesländern. "So groß war der Andrang lange nicht", erklärte Schmidt. Die 12 bis 18 Monate alten Zuchtbullen sollen in den Fleischrindherden für gesunde Kälber sorgen und bestimmte Merkmale wie eine gute Zunahme und Fleischqualität weitervererben.

Die Rinderzüchter wie Gerhard Schmidt aus Mansfeld (Sachsen-Anhalt) klagen über stark gestiegene Pachtpreise, Futtermangel - der noch vom trockenen Sommer 2018 herrührt - und Probleme mit Wölfen.

RinderAllianz