Magdeburg (dpa/sa) - Der Kirchenpräsident der Anhaltischen Landeskirche, Joachim Liebig, bedauert das anhaltende Verbot von Gottesdiensten aufgrund der Corona-Pandemie. "Bei allem Verständnis für Einschränkungen, die notwendig sind, um die Verbreitung des Corona-Virus zu reduzieren, schmerzt es uns sehr, dass gemäß der gestrigen Verordnungen Gottesdienste weiterhin nicht stattfinden können", erklärte Liebig am Donnerstag in Dessau-Roßlau.

"Wie angemessen die Einschränkungen bei der Durchführung von Gottesdiensten gerade hier in Sachsen-Anhalt sind, muss immer wieder neu geprüft werden." Die Anhaltische Landeskirche empfehle den Kirchengemeinden, weiterhin und gerade auch zu Gottesdienstzeiten, die Kirchen zur persönlichen Andacht und zum Gebet zu öffnen.

Kirchenpräsident Liebig erklärte weiter: "Ich denke, wir wären gerade in Anhalt mit unseren überschaubaren Gemeindegrößen und in größeren Kirchengebäude durchaus in der Lage, auch reguläre Gottesdienste stattfinden zu lassen unter Einhaltung eines angemessenen Abstandes und aller hygienischen Vorschriften."

Pressemitteilung Evangelische Landeskirche Anhalts