Wiesbaden/Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalt hat bundesweit den geringsten Anteil ausländischer Lehrer an allgemeinbildenden Schulen. 0,5 Prozent der Unterrichtenden hatten im vergangenen Schuljahr keine deutsche, aber mindestens eine ausländische Staatsangehörigkeit, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Ebenfalls gering war der Anteil in Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz mit jeweils 0,8 Prozent. In Berlin war er mit rund 5 Prozent am höchsten.

Bundesweit betrug der Anteil ausländischer Lehrer den Statistikern zufolge 1,4 Prozent. Es handelte sich demnach um rund 9700 der insgesamt rund 686 000 voll- und teilzeitbeschäftigten Lehrer in Deutschland. Mit 7800 kamen die meisten von ihnen aus europäischen Ländern, vor allem aus Frankreich, England und Österreich. Am Samstag ist Weltlehrertag.

Pressemitteilung