Magdeburg (dpa/sa) - Die Zahl der Studierenden in Sachsen-Anhalt ist zuletzt weitgehend stabil geblieben. Im Wintersemester 2018/19 hätten rund 55 000 Frauen und Männer eine Hochschule besucht, teilte das Statistische Landesamt am Donnerstag in Halle mit. Das entspreche einer Zunahme von rund 300 Studierenden oder 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die meisten (43,7 Prozent) schrieben sich für Fächer der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ein.

Insgesamt habe es im Wintersemester 2013/14 noch etwa 1000 Studierende mehr im Land gegeben als jetzt. Damals waren den Angaben zufolge 55 954 Menschen immatrikuliert.

Die jüngste Entwicklung ist getragen von einer wachsenden Zahl ausländischer Studierender. Das Plus im Vergleich der vergangenen beiden Wintersemester habe bei 0,7 Prozent oder 400 Studierenden gelegen. Insgesamt betrug der Anteil von Ausländern an den Hochschulen 14,2 Prozent.

Im Vergleich aller Hochschulen verzeichneten die kleineren einen besonders starken Zuwachs, etwa die Theologische Hochschule Friedensau (plus 20 Prozent) und die Fachhochschule der Polizei (plus 25,6 Prozent) in Aschersleben.

Pressemitteilung