Magdeburg (dpa/sa) - Die Zahl der Ärzte in Sachsen-Anhalt ist im Jahr 2017 leicht angewachsen - die Arztdichte bleibt aber weiter deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Insgesamt waren in dem Bundesland im vergangenen Jahr 9283 Mediziner tätig, wie die Bundesärztekammer am Donnerstag in Berlin mitteilte. Das ist ein Anstieg von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Damit lag das Land mit der Zuwachsquote allerdings unter dem bundesweiten Durchschnitt von 1,7 Prozent. Nur in Mecklenburg-Vorpommern war der Anstieg geringer. Im gesamten Bundesgebiet gab es 385 149 berufstätige Mediziner. Die Arztdichte liegt in Sachsen-Anhalt den Angaben zufolge bei 241 Einwohnern je Arzt. Lediglich in Brandenburg und Niedersachsen kommen mehr Einwohner auf einen Mediziner.

Die Berufsvertretung warnte trotz des Gesamtanstiegs in Deutschland vor einem drohenden Ärztemangel, da in der älter werdenden Bevölkerung der Behandlungsbedarf zunehme.

Daten der Bundesärztekammer