Berlin (dpa) - Knapp 30 Jahre nach dem Fall der Mauer widmet sich eine Ausstellung ganz dem einst als "Hauptstadt der DDR" bekannten östlichen Teil von Berlin. Im Museum Ephraim-Palais zeigt "Ost-Berlin. Die halbe Hauptstadt" von Samstag an bis zum 9. November vor allem das soziale und kulturelle Leben des DDR-Machtzentrums. Dafür haben die Kuratoren des Stadtmuseums Berlin und des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) mehr als 1000 Objekte vor allem aus den 70er und 80er Jahren zusammengetragen. Insgesamt umfasst die Ausstellung einen Zeitraum von Ende der 60er Jahre bis November 1989.

Die Ausstellung sei auch mit biografischen Kenntnissen und persönlicher Expertise konzipiert worden, sagte Museumsdirektor Paul Spies am Donnerstag in Berlin mit Blick auf die Ost-Berliner Herkunft zahlreicher Mitwirkender. Gleichzeitig sei die Schau nichts für einen wehmütigen Blick in die Vergangenheit Ost-Berlins, ergänzte ZZF-Vize und Kurator Jürgen Danyel.

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