Magdeburg (dpa/sa) - Magdeburg reiht sich mit einer Ausstellung im Kulturhistorischen Museum in das Bauhaus-Jubiläum ein und präsentiert sich als Reformstadt der Moderne. "Wir wollen einen Überblick über das Geschehen der 20er Jahre geben", sagte der Kurator Michael Stöneberg am Donnerstag vor der Eröffnung der Schau. Nach dem Ersten Weltkrieg sei das Ziel gewesen, die Elbestadt zu einer modernen und sozialen Stadt zu machen. Neue Siedlungen und öffentliche Bauten sowie Reformschulen entstanden, auch die Werbung für die Stadt wurde neu aufgestellt.

Die Ausstellung vermittelt den Besuchern anhand vieler Fotos und Texte, aber auch mit Filmen aus dem Bundesarchiv, wie Magdeburg sich in den 1920er Jahren entwickelte, während das Bauhaus in Weimar und Dessau Furore machte. Hinzu kommen Exponate wie ein von Bruno Taut entwickelter Glasbaukasten, ein Badeanzug aus den 1920er Jahren und Werke von Otto Dix, Ludwig Mies van der Rohe und Max Beckmann.

Politik, Architektur, Marketing, Bauprojekte und Wohnen, aber auch der Alltag der Magdeburger werden beleuchtet. Ein 3D-Stadtmodell Magdeburgs soll die rasante Stadtentwicklung deutlich machen. Die Schau ist von diesem Donnerstag an bis zum 16. Juni zu sehen.

Vorschau auf die Ausstellung