Leipzig (dpa) - Nach Ansicht des Bauindustrieverbands Sachsen/Sachsen-Anhalt ist die Branche nicht allein für stark gestiegene Preise verantwortlich zu machen. "Der Vorwurf der Preistreiberei durch die Unternehmen ist unberechtigt", sagte Hauptgeschäftsführer, Robert Momberg, in Leipzig. Ursache seien hauptsächlich gestiegene Rohstoffpreise und hohe Personalkosten. Ein weiterer Grund seien langwierige und bürokratische Vergabe- und Ausschreibungsverfahren. Die steigende Nachfrage und damit gute Auftragslage habe nur moderat zu Preissteigerungen geführt und sei nicht explizit verantwortlich für die oft falsch deklarierte "Baupreis Explosion".

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