Magdeburg (dpa/sa) - Das Land hat 30 Container für die Zwischenlagerung toter Wildschweine im Fall einer Tierseuche angeschafft. Zehn Boxen wurden bereits geliefert, auch die weiteren sollen in diesen Tagen zur Verfügung stehen, wie aus einer Antwort des Umweltministeriums auf eine Kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten Hannes Loth hervorgeht. Hintergrund ist die Afrikanische Schweinepest, die sich derzeit in Osteuropa ausbreitet. Wildschweine könnten den Erreger nach Deutschland bringen.

Die Behälter sollen jetzt von den Landkreisen und kreisfreien Städten verteilt werden. Tot aufgefundene Wildschweine können dort im Seuchenfall gelagert werden, um so eine Ausbreitung des Erregers vorzubeugen. Das Land zahlt Jägern seit Februar eine Prämie von 50 Euro, wenn sie tote Wildschweine finden und untersuchen lassen. Für den Mensch ist der Erreger der Afrikanischen Schweinepest nicht gefährlich. Eine Einschleppung in Zuchtbetriebe könnte aber große wirtschaftliche Schäden verursachen.

Antwort auf Kleine Anfrage