Berlin (dpa) - Die Akademie der Künste Berlin hat das Archiv der Lyrikerin Elke Erb übernommen. Erb, vor wenigen Wochen für ihr "unverwechselbares" literarisches Lebenswerk mit dem diesjährigen Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet, übergab ihren literarischen Vorlass an das Archiv der Akademie.

"Erb ist eine der eigenwilligsten Lyrikerinnen ihrer Generation und zugleich Gesprächspartnerin zahlreicher jüngerer Autorinnen und Autoren", hieß es am Montag von Seiten der Akademie in Berlin. Von ihrem ersten Gedichtband "Gutachten" (1975) bis "Gedichtverdacht" aus dem vergangenen Jahr eröffneten die Texte "immer neue Perspektiven auf die Welt und die Sprache selbst".

Das Archiv von Erb umfasst Werkmanuskripte oder Korrespondenzen, etwa mit Sarah Kirsch. Zudem gehören dazu biografische Unterlagen und Material zu Lesungen, Preisen oder Übersetzungen.

Erb war Teil der literarischen Subkultur der DDR. Ihre Texte erschienen häufig in inoffiziellen Literaturzeitschriften. Seit 2012 ist sie Mitglied der Akademie der Künste.

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