Halle (dpa/sa) - Bewohner des Landkreises Börde können in Sachsen-Anhalt im Durchschnitt über das meiste Geld verfügen. Jedem von ihnen standen laut einer Mitteilung des Statistischen Landesamtes vom Montag 20 847 Euro zum Verbrauch und zum Sparen zur Verfügung. Der Landesdurchschnitt lag nach den jüngsten vorliegenden Zahlen im Jahr 2017 bei 19 537 Euro. Am unteren Ende der Skala lagen demnach die Bewohner der kreisfreien Städte Halle mit 17 883 und Magdeburg mit 18 842 Euro.

Gegenüber 2016 habe das Verfügbare Einkommen pro Kopf in Sachsen-Anhalt um 4,1 Prozent zugenommen, wie die Statistiker weiter ermittelten. Dies habe einen Zuwachs von 775 Euro bedeutet. Dabei stieg das Verfügbare Einkommen je Einwohner in allen Landkreisen und kreisfreien Städten, allerdings in unterschiedlichem Maße: Die höchste Zunahme mit 968 Euro oder 5 Prozent wurde für den Altmarkkreis Salzwedel ermittelt, den geringsten Zuwachs gab es mit 510 Euro oder 2,9 Prozent in Halle.

Das Verfügbare Einkommen ist das Geld, das noch zur Verfügung steht, wenn alle festen Ausgaben wie etwa Miete, Versicherungen oder Kredite von Lohn oder Gehalt bereits abgezogen sind.

Mitteilung des Statistischen Landesamtes