Steckby (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt leben immer mehr Biber und suchen sich stetig neue Lebensräume. Das sorgt mancherorts für Konflikte mit dem Menschen. "Die Zahl der Konflikte nimmt zu, nicht in allen Landkreisen gleich, aber je nach Ausbreitung der Biber", sagte die Leiterin der Landesreferenzstelle für Biberschutz beim Biosphärenreservat Mittelelbe, Annett Schumacher. In 80 Prozent der Fälle sei ein vom Biber gebauter Damm und die folgende Aufstauung von Wasser die Ursache für Ärger bei Landwirten oder auch Anwohnern. Deren Ansprechpartner seien dann die Unteren Naturschutzbehörden. Um diese zu wappnen, hat das Umweltministerium nun "Handlungsempfehlungen für den Umgang mit dem Biber" vorgelegt.

Referenzstelle für Biberschutz im Land Sachsen-Anhalt