Magdeburg (dpa/sa) - Auch wenn es angesichts der Corona-Pandemie keine Gottesdienste gibt, will das Bistum Magdeburg seine Kirchen geöffnet lassen und bei Bedarf Gesprächspartner bereithalten. Die Gotteshäuser sollten als Orte des persönlichen Gebetes offen gehalten werden, "so lange es von staatlicher oder kommunaler Seite keine anderen Weisungen gibt", teilte das Bistum Magdeburg am Mittwoch mit.

"Seelsorgerinnen und Seelsorger werden den Gläubigen als Ansprechpersonen zur Verfügung stehen. Dabei können als Wege der Kommunikation Telefon, Internet oder soweit möglich und sinnvoll auch persönliche Begegnungen vereinbart werden", hieß es.

Im Bistum Magdeburg, das weitgehend mit der Landesgrenze Sachsen-Anhalts übereinstimmt, sollten zunächst bis zum 30. April keine Gottesdienste stattfinden. Damit entfallen auch alle für die Kar- und Ostertage angesetzten Gottesdienste und Feiern von Palmsonntag bis Ostermontag.