Magdeburg (dpa/sa) - Die Polizei in Sachsen-Anhalt hat die beim sogenannten Blitzmarathon rund 1800 Temposünder erwischt. Von 80 000 Fahrzeugen wurde die Geschwindigkeit kontrolliert, wie das Innenministerium am Donnerstag zur Bilanz des landes- und europaweiten Aktionstages mitteilte. Spitzenreiter war in Sachsen-Anhalt den Angaben zufolge ein Fahrer in Schönebeck. Er war mit seinem Auto mehr als doppelt so schnell unterwegs als erlaubt - in der Stadt mit 104 km/h. Außerhalb der Ortschaft wurde ein Autofahrer auf der Bundesstraße B6n bei Ilberstedt (Salzlandkreis) mit 160 km/h erwischt, 60 km/h schneller als zulässig (100 km/h).

Während des Aktionstags hatte die Polizei an rund 220 Stellen im Land das Tempo von Fahrzeugen kontrolliert - so per Foto und Videoaufnahmen. Rund 370 Beamte waren im Einsatz. Die überwiegende Mehrheit der Verkehrsteilnehmer habe sich an die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit auf den Straßen gehalten, bilanzierte das Ministerium. In Sachsen-Anhalt gilt überhöhtes Tempo als häufigste Ursache für Verkehrsunfälle mit Toten und Schwerverletzten.

Pressestelle Innenministerium