Magdeburg (dpa/sa) - Nach einer Bombendrohung ist am Freitag das Landgericht in Magdeburg geräumt worden. Die Suche mit Sprengstoffspürhunden habe aber keine Resultate gebracht, teilte das Polizeirevier Magdeburg mit. Von der Evakuierung waren etwa 40 Menschen betroffen. Ab etwa 12.00 Uhr konnte der normale Geschäftsbetrieb wiederaufgenommen werden.

Während der Evakuierung wurde die Halberstädter Straße kurzzeitig für den Verkehr gesperrt. Laut einem Gerichtssprecher fielen eine Strafverhandlung und einige Zivilverhandlungen aus. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Ankündigung einer Straftat ein.

In mehreren deutschen Städten gab es Bombendrohungen gegen Gerichte. Betroffen waren neben Magdeburg auch Potsdam, Erfurt, Wiesbaden und Kiel. In allen Fällen sei die Drohung per E-Mail eingegangen, bestätigte die Polizei.