Dessau-Roßlau (dpa) - Boris Becker hat die Niederlage seines früheren Schützlings Novak Djokovic im French-Open-Finale gegen Rafael Nadal geschmerzt. Der Tennis-Weltranglistenerste hatte am Sonntag in Paris überraschend deutlich gegen den Spanier verloren, der damit seinen Siegrekord im Stade Roland Garros auf 13 Triumphe ausbaute.

"Das hat im Herzen weh getan", gestand Becker, der drei Jahre als Trainer von Djokovic arbeitete, am Mittwoch bei einer Gesprächsrunde in Dessau. Der Respekt aus der gemeinsamen Zeit mit dem Serben sei geblieben. "Es war eine ganz bemerkenswerte Zeit für mich und für ihn. Wir waren Brüder im Herzen", sagte Becker.

Der 52-Jährige hatte das Endspiel der French Open als Experte für den Fernsehsender Eurosport kommentiert. Der dreimalige Wimbledonsieger betonte aber auch seinen großen Respekt für Nadal, der die hochklassige Partie 6:0, 6:2, 7:5 gewann.

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