Arendsee (dpa/sa) - Vier Wochen nach der Brandstiftung an einer Gartenlaube in Arendsee (Altmarkkreis Salzwedel), in der ein AfD-Politiker mit seiner Partnerin übernachtete, laufen die Ermittlungen weiter auf Hochtouren. Die Ermittler werteten die am Brandort gefundenen Spuren aus, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen könnten jedoch keine Details genannt werden. Derzeit könne nur gesagt werden, dass Brandbeschleuniger benutzt worden sei.

Das Feuer war am 28. Juli vor der Holzlaube ausgebrochen. Darin hielten sich zu dem Zeitpunkt der AfD-Kreisvorsitzende der Altmark West, Sebastian Koch, und seine Partnerin nach einem Sommerfest der Jugendorganisation der Partei auf. Das Feuer konnte rechtzeitig gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Ein politisches Motiv für die Tat kann nicht ausgeschlossen werden.