Magdeburg (dpa/sa) - Die Organisatoren eines Volksbegehrens gegen den Lehrermangel in Sachsen-Anhalt haben bisher rund 10 000 Unterschriften für ihr Anliegen gezählt. Das teilte ein Sprecher am Dienstag in Magdeburg an. Er kündigte zugleich an, das Bündnis werde seine Anstrengungen verstärken und mehr Menschen auf der Straße für ihr Anliegen ansprechen. Für den Erfolg des Volksbegehrens sei es neben der Anzahl der Unterschriften sehr wichtig, dass alle Angaben in den Listen vollständig und leserlich eingetragen werden, zum Beispiel die Adresse und das Geburtsdatum.

Das Anfang Januar gestartete Volksbegehren wird von einem Bündnis aus Lehrergewerkschaft GEW, der Linken sowie Vertretern von Eltern und Schülern getragen. Bis Anfang Juli will es gut 163 000 Unterschriften sammeln. Ziel des Volksbegehrens ist es, dass mit einem gesetzlichen Schlüssel festgelegt wird, wie viele Lehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und pädagogische Mitarbeiter es pro Schüler in Sachsen-Anhalt geben muss. Die Organisatoren des Volksbegehrens hatten dem Land vorgeworfen, das Vorhaben zu behindern. Das Bildungsministerium wies die Kritik zurück.

Bündnis "Den Mangel beenden - Unseren Kindern Zukunft geben"

Anliegen des Volksbegehrens