Halle (dpa/sa) - Das Bundeskriminalamt und die Bundesanwaltschaft suchen weitere Zeugen des rechtsextremen Terroranschlags vom 9. Oktober in Halle. Es gehe um Menschen, die etwa die Tat oder die von Stephan B. genutzten Autos beobachtet haben, teilte das BKA am Mittwoch mit. Zudem bitten die Ermittler um Fotos oder Videos des Geschehens. Dies diene dazu, "das Tatgeschehen lückenlos aufzuklären".

Am 9. Oktober hatte der schwer bewaffnete Mann versucht, in einer Synagoge in Halle ein Massaker anzurichten. Er scheiterte an einer verschlossenen Tür und erschoss vor dem Gotteshaus eine zufällig vorbeilaufende Frau und kurz darauf einen Mann in einem nahen Dönerladen. Der Täter wurde später festgenommen und räumte ein antisemitisches und rechtsextremes Motiv ein.

Pressemitteilung