Halle (dpa) - Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat nach dem Anschlag in Halle der Opfer gedacht. Nach seinem Besuch in der Synagoge ging er am Donnerstag schweigend zu dem nahen Döner-Imbiss, in dem der Täter am Mittwoch einen 20-jährigen Mann erschossen hatte. Zuvor hatte Seehofer bereits vor der Synagoge Blumen niedergelegt. Am Mittwoch hatte ein schwerbewaffneter mutmaßlicher Rechtsextremist versucht, in die Synagoge einzudringen und dort unter Dutzenden Gläubigen ein Blutbad anzurichten. Der Versuch des Mannes scheiterte, woraufhin er vor der Synagoge eine 40 Jahre alte Frau aus Halle und in dem Imbiss den jungen Mann aus Merseburg erschoss.

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