Magdeburg (dpa/sa) - Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga fordert angesichts der Corona-Maßnahmen klare Anordnungen für betroffene Unternehmen. Ohne behördliche Anordnungen seien Entschädigungszahlungen nicht wahrscheinlich, teilte der Verband am Mittwoch mit. Die Landesregierung hatte am Dienstag bekanntgegeben, dass zwar Kneipen schließen müssen, Cafés, Restaurants und Imbisse aber öffnen dürfen. Allerdings müssen sie sicherstellen, dass sich nie mehr als 50 Menschen in ihren Räumen aufhalten und die Tische zwei Meter voneinander entfernt sind.

In Halle müssen Gaststätten jedoch schließen. Das hatte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Mittwoch bekanntgegeben. "Wir fordern konkretere einheitlichere Anordnungen", teilte Dehoga mit. "Der Ministerpräsident sollte den Kommunen Vorgaben machen", sagte Sachsen-Anhalts Dehoga-Präsident Michael Schmidt. Zudem müssten für Betriebe "sofort finanzielle Mittel zur Verfügung stehen".